Bürgerhilfe Florstadt 
Die Freiwilligenagentur der Stadt Florstadt

Mobiler AED zum Verleih für Vereinsveranstaltungen

Mobiler Lebensretter für Gemeinwohl-Veranstaltungen

Vereine können kostenlos Defi bei der Bürgerhilfe ausleihen

Wie wichtig Defibrillatoren in der heutigen Zeit sind zeigt die Tatsache, dass immer mehr dieser Geräte an öffentlich zugänglichen Orten stationiert werden: an Flughäfen, in Bahnhöfen oder an Orten, wo viele Menschen zusammenkommen wie Veranstaltungssäle oder Stadien.

Die Bürgerhilfe hat ein AED von der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim gestiftet bekommen. Der mobile Lebensretter kann während der Sprechstunden der Bürgerhilfe im Rathaus, Zimmer 20, Telefon 0 60 35 - 96 99 - 48 jeden Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr von Florstädter Vereinen zu ihren Wochenendveranstaltungen reserviert oder abgeholt werden. Ein entsprechendes Info-Schreiben an alle Florstädter Vereine ist verschickt worden.

Somit können verantwortungsbewusste Vereinsfunktionäre für den Notfall Vorsorge treffen, auch wenn kein Rettungsdienst die Bereitschaft vor Ort übernommen habe.

Das Gerät funktioniert selbsterklärend und gibt nach Aktivierung per Sprachausgabe klare und detaillierte Anweisungen für die folgenden Schritte. Auch führt es EKG-Messungen durch, ob der lebensrettende Stromstoß überhaupt erforderlich ist. Man kann also nichts falsch machen - es sei denn: man tut gar nichts und hilft nicht!

Der Verleih des AED erfolgt kostenlos, allerdings erhebt die Bürgerhilfe eine Kaution von 50 Euro, die den pfleglichen Umgang mit dem Lebensretter und die pünktliche Rückgabe garantieren soll.

Als Sponsor für den zweiten Automatischen Externen Defibrillator (AED) für die Stadt Florstadt fungierte die Kerckhoff-Dienstleistungs GmbH als führendes Herzzentrum der Region. Gerne hatte man das innovative Projekt der Bürgerhilfe Florstadt unterstützt und so die Fortsetzung der Initiative Öffentlicher Defibrillator zur Lebensrettung bei Herzinfarkt durch medizinische Laien weiter forciert. Die Initiative der BHF passe hervorragend zum Engagement der Klinik, die darauf bedacht sei Infarkt-Patienten schnellstmöglich zu versorgen, sagte Professor Hamm bei der Übergabe an die BHF: Es war für uns selbstverständlich. 

Diese selbsterklärenden AED-Geräte sind auf die Nutzung durch Laien abgestimmt und können Leben retten, wenn es zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen kommt. Entscheidend sind die ersten zehn Minuten bis zum Eintreffen des verständigten Notarztes. Mit jeder Minute des Nichtstuns verliert der Patient zehn Prozent seiner Überlebenschancen. Jeder Mensch kann jederzeit und überall zum Ersthelfer werden. Auch Personen ohne fundierte Ersthelfer-Ausbildung können den AED bedienen und somit Leben retten. Grundsätzlich, sind sich die Fachleute einig, sei es nicht nur wichtig die Menschen für das Thema Erste Hilfe zu sensibilisieren, sondern auch zu ermutigen, im Notfall zu helfen und nicht wegzusehen. Denn Eins ist klar: wer in Erster Hilfe unterrichtet ist, übernimmt eher Verantwortung und überwindet schneller die Hemmschwelle, um zu handeln.

Ansprechpartner: Dieter Eckhardt